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Suyang Kim spielt mit Sven Faulian (Cellist der Münchner Philharmoniker) drei der großartigsten Sonaten für Violoncello und Klavier, quer durch die Musikgeschichte. Ein Fest für die Ohren – nicht alle Tage zu erleben!
Ludwig van BEETHOVEN (1770-1827)
Sonate g-Moll für Klavier und Violoncello, op. 5/2
Sergej PROKOFJEV (1891-1953)
Sonate C-Dur, op. 119
Fazil SAY (*1970)
„4 Cities“ – Sivas, Hopa, Ankara, Bodrum
1796 spielt der junge Beethoven in Berlin eine Weltpremiere: die erste Cello-Sonate der Welt, die Klavier und Cello gleichberechtigt behandelt: die Sonate g-Moll, op. 5/2.
Prokofjev schrieb die Sonate für Cello und Klavier nach langjährigem Exil. Eine lyrische Stimmung durchflutet den ersten Satz, meist sehr positiv, manchmal leicht melancholisch. Dazwischen gibt es immer wieder Abschnitte, bei denen Cello und Klavier motorisch davon stürmen – bis in den Überschwang des gleißend-hellen Fortissimo zum Schluss. „Am Schluss bringt Prokofjew den Solisten wirklich in aberwitzige technische Schwierigkeiten, und es macht natürlich Freude, diese zu meistern.“ (BR Klassik)
Der gebürtige Türke Fazil Say, ein Klassikstar unserer Zeit, komponiert in allen Genres. Seine „4 Cities“ ist eine Reise zu vier Städten Anatoliens.
Moderation: Hannes Eichmann (2009 bis 2015 Leiter der Ö1 Musik Redaktion Salzburg)
19 Uhr – 19.30 Uhr: Rittersaalführung – kostenlos
Karten:
20
18 (Mitglieder, Ö1)
10 (Jugend unter 18)