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„Für eine neue Weltbeziehung“
mit David Eisl, Elisabeth Gschiel und Marianne Lang, kuratiert von Heinz Kaiser
„Für eine neue Weltbeziehung“ ist ein Aufruf zur Umorientierung, die Sicht auf und den Umgang mit unserer Welt neu zu denken. Auch wenn es schwer fällt, positiv in die Zukunft zu schauen, sind wir doch dazu verpflichtet! Vielleicht sollten wir uns die Prozesse und Prinzipien der Natur zum Vorbild nehmen …
In der Kunstpraxis von David Eisl (*1985) und Marianne Lang (*1979) ist die Bezugnahme auf die Natur augenscheinlich. David Eisl bekennt sich zum spielerischen Umgang mit dem Traumhaften und Unbewussten, mit dem Zufälligen und Irrationalen. In seinen „Camouflagen“ tarnt sich die Natur, um sich quasi vor bedrohlichen Eingriffen zu schützen.
Die Arbeiten von Marianne Lang sind mitunter „eine Kollision von zivilisatorischen Phänomenen und persönlichen Naturbeobachtungen“ (Johannes Kubin). Ihre großformatigen Pinselzeichnungen, betitelt mit „Windwurf“, zeigen eine eigengesetzliche Naturwelt, die Spielraum zum Überdenken der aktuellen Gegebenheiten lässt.
Elisabeth Gschiel (*1975) nimmt in ihren Arbeiten, die sie mit der Nähmaschine fertigt, Bertha von Suttner beim Wort: „Die Waffen nieder“. In ihrer Serie „Broken Guns“ werden Schusswaffen zu Alltagsgegenständen oder Musikinstrumenten umfunktioniert. Ihre Botschaft ist so eindringlich wie naheliegend: Gewalt und Krieg sind nicht die Lösung!
Mittwoch, 22. Juli, 19 Uhr – Eröffnung im Hofstall, Schloss Goldegg
Anlässlich der Eröffnung spricht Heinz Kaiser mit den KünstlerInnen.
AUSSTELLUNGSDAUER: 23. Juli – 23. August 2026
Öffnungszeiten: Do: 18 bis 20 Uhr; Fr, Sa, So: 16 bis 19 Uhr und auf telefonische Anfrage
Eintritt: frei